Communiqué – German

Wenn wir heute über Führung in Organisationen nachdenken, stimmen uns viele Entwicklungen äußerst nachdenklich. Wir erkennen das Festhalten an der linear-mechanistischen Denkweise, beobachten wie Organisationen den Fokus auf Aktienkurse anstatt auf begeisterte Kunden legen und sehen Wissensarbeiter, deren Meinungen von ihren Vorgesetzten ignoriert werden. All diese Faktoren spiegeln sich in der aktuellen Wirtschaftskrise, Konkursen, der zunehmenden Ungerechtigkeit und der weitverbreiteten Desillusionierung wider.

Es muss einen besseren Weg geben.

Im Januar 2012 trafen sich auf dem Stoos in der Schweiz Vordenker, Führungskräfte, Manager, Wissenschaftler und Lean/Agile-Practicioners, eine Gruppe von 21 Menschen angereist aus vier Kontinenten. Wir glauben, dass wir mehrere Eigenschaften dieses besseren Weges entdeckt haben. Zum Beispiel können Organisationen Werte schaffen, indem sie sich zu lernenden Netzwerken von Individuen entwickeln und die Führungsrolle sollte vor allen Dingen die Sorge für das Lebendige umfassen – mehr als das Managen von Maschinen.

Am Wichtigsten ist, dass wir uns dazu verpflichtet haben, diese Arbeit sowohl direkt persönlich als auch online fortzusetzen. Ein Problem dieser Größe erfordert das Engagement vieler Köpfe und Herzen. Wir würden gerne eure Stimme hören und an euren Erfahrungen teilhaben. Helft uns dabei den Dialog weiter zu führen via LinkedIn Group ‘Stoos Network’ und Twitter mit Hashtag #stoos.

Lasst uns mit dem Wandel beginnen bevor es zu spät ist.

– Catherine Louis, Deborah Hartmann Preuss, Esther Derby, Franz Röösli, Jay Cross, John Styffe, Jonas Vonlanthen, Julian Birkinshaw, Jurgen Appelo, Kati Vilkki, Klaus Leopold, Melina McKim, Michael Spayd, Peter Hundermark, Peter Stevens, Rod Collins, Roy Osherove, Sanjiv Augustine, Simon Roberts, Steve Denning and Uli Loth.